Why would you become an entrepreneur?

Veröffentlicht: Juni 11, 2012 von Ms. Monday Jana in Know How
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Would you like to become an Entrepreneur? If yes, I am sure you must have thougt about the reasons for becoming one!

There was an interesting article by the Handelsblatt, which was published in January. It has the title: „Das Motiv des Lonely Rider“ and deals with this topic:

…was genau ist ausschlaggebend dafür, dass sich ein Mensch in die Selbstständigkeit stürzt und auf bezahlten Urlaub, geregelte Arbeitszeiten und betriebliche Altersvorsorge verzichtet?

Economists have always made the assumption that the hope to become rich is the main motivator for people to become entrepreneurs. Three dutch scientists have now come up with a new thesis: They are trying to prove that the main motivator for entrepreneurship is the absence of alternatives. They think that people would not choose to become entrepreneurs if they had a good career expectation.

Sie kommen zu dem Schluss: Der Schritt in die Selbstständigkeit sei vor allem eine Frage der Alternativen. Nicht die Verdienstaussichten als Unternehmer seien in erster Linie entscheidend – weit wichtiger sei, wie gut die Aussichten auf eine sichere, ordentlich bezahlte Festanstellung ist.

According to the scientists, opportunity costs play an important role in this decision. Their research has shown that there are only a few self-employed food chemists, linguists and cultural scientists whereas there are a lot of self-employed industrial designers.The more attractive the career expectations and therefore the average expected income in an occupational field, the lower the number of self-employment.

Is the answer really that simple? Isn’t the decision to become an entrepreneur based on much more complex processes and facts? To me, it is obvious that there are a lot of self-employed industrial designers. I think their chances of getting orders are much higher than the chances for instance food chemists would have.

I know a few people who have become entrepreneurs although they had excellent careers perspectives. Some of them have even quit their jobs in big companies to start up their own business! I think that the decision to become an entrepreneur is based on complex factors like the social environment, character traits etc. To me, the approach to evaluate the number of entrepreneurs in relation to labor segments and income might be a wrong one. In my opinion, the decision which careers to pursue and therefore which field to work in is based on similar factors like the decision to become an entrepreneur. Won’t people who are not at all interested in becoming self-employed usually choose an occupational field where regular employment is usual?

This post refers to discussion paper IZA DP No. 6166 „It’s the Opportunity Cost, Stupid! How Self-Employment Responds to Financial Incentives of Return, Risk and Skew“ published by Peter Berkhout, Joop Hartog and Mirjam van Praag in November 2011. You can donwload the whole paper here.

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Kommentare
  1. Mr. Friday Jan sagt:

    Liebe Jana,

    insbesondere für uns, schließlich ist ein Großteil von uns „Gründungs-orientiert“ – ein wunderbar provokantes Thema, von dem du hier berichtest. Tja, ist es wirklich so, dass wir grünen wollen, da wir keine anderen beruflichen Perspektiven haben? Ich glaube das ist falsch! Denn ich würde behaupten, dass insbesondere die gründenden Studierenden häufig noch gar nicht wirklich gut ihre beruflichen Perspektiven einschätzen können. Der Wille eines Gründers kommt meiner Meinung nach von deutlich „tiefer“. Gerade gestern habe ich mich Freunden über das Thema unterhalten und habe Ihnen beschrieben, warum ich von dem Thema nicht weg komme: Es ist ständig präsent! Und ich habe schon viele getroffen, denen es ähnlich geht: Man geht durch die Straßen und sieht Dinge, hinterfragt sie und baut im Kopf Konzepte, wie man diese Dinge verändern und insbesondere verbessern kann.

    Als ich jetzt deinen Artikel gelesen habe erinnerte ich mich noch an einen Artikel, den ich vor knapp einem Jahr gelesen habe. Ich habe ihn wiedergefunden: http://www.forbes.com/2010/08/02/serial-entrepreneurs-berglas-entrepreneurs-management-serial-startups-10-berglas.html

    Im Interview mit Forbes spricht Dr. Steven Berglas über Serial Entrepreneurs (also Unternehmer, die immer wieder gründen) und ich denke, dass die Kernaussage auch auf den „einfachen Entrepreneur“ zu übertragen ist: „They aren’t greedy. They just want to change the world.“
    Genau das ist der Punkt…ich glaube wirklich fest daran, dass es dem klassischen Entrepreneur primär darum geht Dinge zu verändern (change the world klingt so hoch gegriffen, es muss ja nicht notwendiger Weise etwas großes sein). Das treibt Gründer an…

    Was denkst du?

    Grüße,
    Jan

  2. Elena sagt:

    Hallo Jana,

    auch ich finde dein Thema provokativ, aber spannend. Ich persönlich muss sowohl dir, als auch Jan zustimmen. Ich glaube, dass es so viele Gründe gibt, sich selbständig zu machen, wie es Gründer gibt. Ich persönlich kenne sowohl welche, die aus der Überzeugung etwas ändern zu können selbständig geworden sind, als auch solche, die es aus der Not heraus wurden.
    Vor allem viele junge Menschen werden es eher aus Überzeugung, nehme ich an. Zumindest habe ich dieses Bild, genau wie Jan, aus unserer Hochschule gewonnen.
    Aber ältere Menschen… z.B. Ausländer, die nach Deutschland kommen und deren Abschlüsse nicht anerkannt werden… Manche werden dann lieber selbständig, als auf dem Bau zu arbeiten oder ewig zu kellnern.
    Oder ich kenne auch eine, die Hausfrau war und zwei kleine Kinder hatte, als plötzlich ihr Mann starb. Sie hatte nicht so die Möglichkeit Vollzeit zu arbeiten und hatte ebenfalls nach der Wende Probleme einen ordentlichen Beruf zu finden, der ihr und ihren Kindern das Leben ermöglicht hätte, was sie sich vorstellte. Diese Frau wurde auch aus der Not heraus selbständig und ist heute recht erfolgreich mit dem was sie tut.

  3. Ms. Monday Jana sagt:

    Hallo ihr Zwei,
    Ich bin da auch ganz eurer Meinung. Jan, ich finde dein Beispiel des Interviews mit Dr. Steven Berglas und die Aussage: “They aren’t greedy. They just want to change the world.” äußerst treffend. Das hat mich an einen Artikel in der letzten StartingUp (http://starting-up.de/) – übrigens ein Magazin, dass ich allen Entrepreneurship Interessierten nur ans Herz legen kann. In dem Artikel wurde Lars Hinrichs, der Gründer von Xing vorgestellt. Er hat bereits vor Xing einige Unternehmen gegründet und sitzt auch jetzt schon wieder an der nächsten Gründung. Bei Xing sitzt er nun im Aufsichtsrat. Der Artikel zeigt ganz deutlich, dass bei Lars Hinrichs nicht das finanzielle im Vordergrund steht, es geht ihm um den Reiz des Gründens. Darein investiert er auch sein Geld. Ein kurzes Zitat aus dem Artikel: „Er teilt die Menschen in zwei Lager: Hier die Unternehmer. Die Visionäre, die Vordenker, die Weltveränderer. Dort all die anderen die sich selbst begrenzen. (…) Er wünscht sich „Viagra für Unternehmertum“. Das Problem in Deutschland sei doch, dass die Selbstständigkeit nicht „sexy“ sei und dass es deshalb zu wenig Gründer gebe.“
    Diese Aussage steht in vollem Kontrast zu der Ansicht die im Artikel des Handelsblatts geäußert wurde. Was denkt ihr darüber? Gibt es zu viel Unternehmertum in Deutschland oder braucht es dringend „Viagra“? Möglicherweise ist das auch Ortsabhängig und lässt sich gar nicht für Deutschland verallgemeinern…
    LG,
    Jana

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